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Qualitäts-Leitbild der Kreisschule Lotten
(eingesetzt am 13. Februar 2006)
- Gemeinsame pädagogische Haltung
- Im Umgang mit unseren Schülerinnen und Schülern sind uns Wohlwollen, Akzeptanz
und Wertschätzung wichtig.
- Wir setzen gemeinsam Grenzen und achten auf deren Einhaltung.
- Wir achten auf regelmässigen Austausch in pädagogischen Fragen und überprüfen
dabei auch unsere pädagogische Haltung.
- Identifikation mit der Schule
- Die Kreisschule Lotten ist eine lernende Organisation und stellt sich aufgeschlossen
neuen Bedingungen und Herausforderungen auf struktureller und inhaltlicher Ebene.
- Die Zusammenarbeit mit den beiden Kollegien der Kreisschule und der Standortschulen
ist Voraussetzung für eine befriedigende, professionelle und konstruktive Arbeit.
- Wir fördern das Gefühl der Zugehörigkeit zur Schule.
- Persönliches Wohlbefinden und Umgang mit Belastung
- Auf eindeutiger Kompetenzenaufteilung (SPF/SL/StaoL/Kollegium/LP) beruhende
klare und rechtzeitige Informationen tragen zum Wohlbefinden bei.
- Die sozialen Beziehungen in den Kollegien beruhen auf Respekt, Vertrauen und
gegenseitiger Unterstützung.
- Wir achten darauf, dass die einzelnen Bereiche des Berufsauftrages (Unterricht,
Gemeinsame Arbeitszeit, Individuelle Arbeitszeit) so im Gleichgewicht sind, dass
Überlastungssituationen vermieden werden.
- Probleme und Schwierigkeiten aus dem Schulalltag werden offen in die kollegialen
Gespräche eingebracht. Sie werden respektvoll und verständnisvoll entgegengenommen.
- Kommunikationskultur
- Bei kollegialen Diskussionen und schulischen Entscheidungen steht die sachlich
beste Lösung zum Wohl der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund.
- Wir nutzen die Stärken der einzelnen Lehrpersonen für die Schule als Ganzes.
- Wir sprechen Konflikte im Kollegium an und bereinigen sie mit gegenseitigem
Respekt.
- Öffnung nach aussen und Pflege der Aussenkontakte
- Wir geben der Öffentlichkeit einen Einblick ins Schulleben und in die Qualität
unserer schulischen Arbeit.
- Wir pflegen einen regelmässigen Kontakt mit abnehmenden Schulen und Institutionen
zwecks Erfahrungsaustauschs.
- Einbezug der Schülerinnen und Schüler ins Schulleben
- Die Schülerinnen und Schüler haben ein angemessenes Mitspracherecht.
- Mit transparenten Regeln und mit Prävention begegnen wir den Gewalt- und
Suchtproblemen.
- Mit geeigneten Ritualen fördern wir das Gefühl der Zugehörigkeit zu unserer
Schule.
- Unterricht
- Wir tauschen uns über Unterrichtsinhalte aus und beziehen fächerübergreifende
Themen mit ein.
- An unserer Schule herrscht Methodenvielfalt. Wir setzen individualisierende und
differenzierende Unterrichtsformen ein.
- Schülerinnen und Schüler kennen die Lernziele.
- Wir fördern die Selbstverantwortung und das selbst gesteuerte Lernen im Hinblick
auf «lebenslanges Lernen».
- Förderung von Schlüsselqualifikationen
- Wir befassen uns im Unterricht über die vier Jahre an der Oberstufe kontinuierlich
mit Lern- und Arbeitstechniken.
- Wir deklarieren und begründen die fachunabhängigen Lernziele (Teamfähigkeit,
Zuverlässigkeit, etc.) gegenüber den Schülerinnen und Schülern.
- Umgang mit Heterogenität
- Unsere Schule führt ein Handbuch mit Adresslisten und Informationen zu Verhaltensauffälligkeiten
wie Gewalt, Sucht, Bulimie, Borderline-Störungen etc.
- Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler gemäss ihren Lernvoraussetzungen
im kognitiven, persönlichen und sozialen Bereich.
- Beziehung zwischen Lehrperson und Schülerinnen und Schülern
- Unser Umgang mit den Schülerinnen und Schülern ist geprägt durch eine positive
Erwartungshaltung. Wir fördern die Stärken unserer Schülerinnen und Schüler.
- Unsere Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern ist wertschätzend und verlässlich.
- Klassenführung
- Wir ermöglichen mit unserem Verhalten eine entspannte Lernatmosphäre. Dabei
fördern wir die Selbst- und Mitverantwortung der Schülerinnen und Schüler.
- Wir pflegen einen bewussten und reflektierten Umgang mit soziokulturellen Unterschieden
und Minderheiten.
- Das erwünschte Verhalten ist für die Schülerinnen und Schüler transparent und
wird positiv verstärkt.
- Beziehung zwischen Schülerinnen und Schülern
- Wir fördern die Sozial- und Selbstkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Damit
schaffen wir ein Klima der Offenheit, der gegenseitigen Unterstützung und des
Vertrauens.
- Wir fördern die soziale Vernetzung der Schülerinnen und Schüler vor allem an den
Standortschulen.
- Prüfungs- und Beurteilungskonzept
- Lernziele bilden die Grundlage der Prüfungen und sind den Schülerinnen und
Schülern bekannt.
- Die Leistungsbeurteilung ist transparent und nachvollziehbar.
- An unserer Schule gibt es verbindliche Absprachen zur Leistungsbeurteilung.
- Funktion der Leistungsbeurteilung im Lehr- / Lernprozess
- Prüfungen werden in regelmässigen Abständen durchgeführt, damit sich die Schülerinnen
und Schüler und ihre Erziehungsberechtigten ein Bild über die Lernfortschritte
machen können.
- Wir legen grossen Wert auf eine sorgfältige Fehleranalyse, gemeinsam mit den
Schülerinnen und Schülern.
- Wir fördern und praktizieren Selbstbeurteilungsprozesse.
- Erfahrungsaustausch mit Ehemaligen, Eltern, weiterführenden Stufen
und Schulen, Lehrbetrieben
- Die verschiedenen Partner (Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen
und Schüler, Ehemalige, Eltern, weiterführende Stufen und Schulen, Lehrbetriebe)
befinden sich in einem Dialog und geben einander Rückmeldungen.
- Schulleitung
- Die Kreisschule Lotten ist eine geleitete Schule. Die Schulleitung nimmt die
Führung innerhalb ihrer Kompetenzen wahr. Die Anliegen der Mitwirkenden an
der KS Lotten werden angemessen in die Entscheidungen der SL einbezogen. Die
Schulleitung gewährt Freiraum und fordert Verbindlichkeit ein.
- Die Schulleitung nimmt primär die Interessen der KS Lotten als Ganzes wahr. Sie
zeigt Verständnis für die Anliegen der einzelnen Standorte.
- Die Kommunikation zwischen der Schulleitung, den Lehrpersonen und den übrigen
Mitarbeitenden an der Schule beruht auf offener Information, Verlässlichkeit,
persönlicher Wertschätzung und gegenseitigem Vertrauen.
- Personalentwicklung und administrative Abläufe (Stundenpläne, Pensenverteilung
etc.) geschehen in transparenten Verfahren und nehmen Bezug auf die Leitideen
der Schule.
- Die Schulleitung sorgt zusammen mit der Schulpflege für gute Rahmenbedingungen
und eine angemessene Infrastruktur.
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